Neckar-Odenwald: Spaziergang könnte teuer werden

Trotz Quarantäne spazieren gegangen: Ein Mann aus dem Neckar-Odenwald-Kreis soll deswegen 1.500 Euro Strafe bezahlen. Der 55-jährige stand wegen des Verdachts einer Corona-Infektion seit 10. März unter häuslicher Quarantäne, angeordnet durch das Gesundheitsamt. Dennoch sei der Mann eines Abends stundenlang spazieren gewesen. Zeugen hatten das der Polizei gemeldet. Der Mann hatte versichert, er habe bei seinem Ausflug niemanden getroffen. Trotzdem handele es sich um einen strafbaren Quarantänebruch, sagt die Staatsanwaltschaft Mosbach. Sie hat jetzt eine Geldstrafe insgesamt von 1.500 Euro beim Amtsgericht Buchen beantragt. Es handelt sich um den ersten strafbaren Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz im Bezirk der Staatsanwaltschaft Mosbach.

Sendungsbezug: BW Studio Mannheim-Ludwigshafen, 05.05.2020, 12:30

05.05.2020 11:05

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