Neuartige Beatmungsgeräte an Trierer Krankenhaus

Das Corona-Gemeinschaftskrankenhaus Trier setzt bei der Behandlung von besonders schwer an Covid-19 Erkrankten neuartige Beatmungsgeräte ein. Wie das Klinikum mitteilte, würden diese Geräte die Lunge weniger schädigen. Patienten mit schweren Verläufen einer Corona-Infektion müssten beatmet werden. Obwohl diese Therapie den Sauerstoffmangel behebe, würden trotzdem etwa die Hälfte der Patienten sterben. Während es am Anfang der Krise hieß, die Patienten möglichst frühzeitig zu beatmen, würden jetzt Studien präsentiert, die das Gegenteil fordern. Denn auch eine Beatmungstherapie könne die Lunge schädigen. Das Krankenhaus setze jetzt auch neuartige Beatmungsgeräte ein, die mit niedrigerem Beatmungsdruck arbeiteten. Das soll die Lunge weniger stark schädigen.

Sendungsbezug: RP Studio Trier, 27.4.,14:30 Uhr

27.04.2020 14:04

SWR Aktuell

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