Imagefilm der Stadt Ulm Film mit Nazi-Symbol nun ohne Sponsorennennung

Die Ulmer Stadtverwaltung hat aus ihrem umstrittenen Kampagnenfilm die Liste aller Sponsoren herausgenommen. Grund ist, dass der israelische Pharmakonzern Teva wegen eines Neonazi-Symbols im Film nicht mehr als Sponsor genannt werden wollte. "Letztendlich haben wir uns dazu entschlossen, unser Firmenlogo aus dem Film herauszunehmen", heißt es in einer Antwort auf SWR-Anfrage. Ein Einfluss auf Inhalt und Gestaltung der Kampagne sei mit der finanziellen Unterstützung nicht verbunden gewesen. Die Stadt löschte daraufhin die komplette Liste der Sponsoren, darunter auch die Stadtwerke und die Sparkasse Ulm. Am Film selber wurde nichts geändert. Er war wegen eines Tattoos mit einem Nazi-Symbol kritisiert worden.

Sendungsbezug: BW Studio Ulm, 06.11.19, 11:30 Uhr

06.11.2019 11:11

SWR Aktuell

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