"Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung" in Mainz Aktivistinnen fordern strenges Prostitutionsgesetz

Die Veranstalter des heute beginnenden "Weltkongresses gegen sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen" an der Universität Mainz fordern strengere Regelungen für Prostitution in Deutschland. "Das Verhalten von Männern, Frauen in Zwangslagen sexuell auszunutzen, muss strafbar gemacht werden", sagte die Gründerin des Vereins Solwodi, Lea Ackermann. Der Verein, der sich für Frauen in Not einsetzt, spricht sich für ein generelles "Sexkaufverbot" aus. Bei einer solchen Regelung machten sich die Freier per se strafbar, wenn sie die Dienste einer Prostituierten in Anspruch nehmen, sagte Ackermann. Dieses sogenannte Nordische Modell existiere bereits seit einigen Jahren in Schweden, Island und Norwegen.

Sendungsbezug: SWR4 RP, Studio Mainz, 2.4.2019, 9.25 Uhr

02.04.2019 11:04

SWR Aktuell

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