NSU-Untersuchung in BW Keine Antworten aus der Neonazi-Szene

Die Zeugen aus der Neonazi-Szene klärten heute nicht weiter auf, woher die Tatwaffen der rechtsextremen Terrorzelle NSU kamen. Einer gab an, Waffen an einen Rechtsextremisten aus Thüringen verkauft zu haben. Er schloss aber aus, dass es sich dabei um die Mordwaffe handeln könnte. Der Untersuchungsauschuss fand das höchst unglaubwürdig, der SPD-Abgeordnete Boris Weirauch will prüfen, ob eine strafbare Falschaussage vorliegt. Ein Mannheimer NPD-Stadtrat gab an, lediglich mit NSU-Mitgliedern an einem Aufmarsch teilgenommen zu haben. Der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses, Wolfgang Drexler (SPD), sagte, es sei schwer zu glauben, dass keiner der Befragten das NSU-Trio gekannt habe. Die Szene sei gut vernetzt.

05.03.2018 20:03

SWR Aktuell

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